Dr. med. Tanja Sigl-Erkel

Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin

Wie finde ich „meinen“ Psychotherapeuten?

Wichtig ist, Sie selbst müssen sich einen für Sie passenden Therapeuten suchen. Leider kann Ihnen das keiner abnehmen, da nur Sie selbst entscheiden können, wer zu Ihnen passt. Die Suche erfordert Geduld, da man sich die Zeit nehmen sollte, den oder die richtige(n) zu finden, auch wenn es ein paar Anläufe braucht.

 

Entscheidend ist Ihr Gefühl…

 

Das Wichtigste ist, dass die „Wellenlänge“ zwischen Ihnen und dem Psychotherapeuten stimmt.

 

Sie beide müssen das Gefühl haben, gut miteinander arbeiten zu könne. Sie werden viel und intensiv Zeit miteinander verbringen. Gerne versuchen wir behilflich zu sein, können dies aber in nur sehr begrenztem Umfang leisten.

 

Welche Verfahren gibt es?

Es gibt viele verschiedene Verfahren der Psychotherapie. Von der Kasse bezahlt werden jedoch bisher nur:

- Verhaltenstherapie

- Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

- Psychoanalytische Psychotherapie

 

Anlaufstellen:

  • Kassenärztliche Vereinigung (hat eine Übersicht über Therapeuten mit freien Therapieplätzen). Tel.: 0921 787765-40410
  • Psychotherapeutenkammer Bayern (http://ptk-bayer.de/) per Formular im Internet

 

Wer übernimmt die Kosten?

Eine Überweisung vom Hausarzt ist nicht nötig, sondern nur die Vorlage ihrer Versichertenkarte. Die Kasse übernimmt je nach Verfahren 3-5 Probestunden (probatorische Stunden) pro Therapeuten. Alle folgenden müssen durch einen Antrag genehmigt werden. Die Abrechnung erfolgt über den Therapeuten direkt mit der Kasse. Bei anschließender Therapie stellt der Therapeut einen Behandlungsantrag bei der Kasse. Wenn sie privat versichert sind, kommt es darauf an, ob Ihr Versicherungsvertrag die Leistung Psychotherapie enthält. Erkundigen Sie sich am besten bei Ihrer Versicherung, wie die Modalitäten in Bezug auf Psychotherapie sind.