Dr. med. Tanja Sigl-Erkel

Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin

Ständig findet man in der Presse und in den Medien neue Empfehlungen rund um die Diätetik.

Über 20% der Menschen in Deutschland sind sich sicher, dass sie unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden.

Essenskultur geht verloren, es werden Kalorien und Proteine gezählt, viel Geld für Laboruntersuchungen ausgegeben.

Fühlen Sie sich manchmal auch verloren in dieser Welt?

Genau hier möchten wir Ihnen weiterhelfen. Gemäß westlichen und chinesischen Kriterien der sinnvollen Ernährungsberatung und Diättherapie unterstützen wir Sie, individuell angepasst, maßgeschneidert und alltagstauglich.

Bei Befindlichkeitsstörungen, Nahrungsunverträglichkeiten und spezifischen Krankheiten leiten wir Sie anhand genauer Klassifikation und Bewertung von Lebensmitteln gemäß westlicher Analytik und chinesischen Qualitätsmerkmalen an.

Nach einer ausführlichen Besprechung und Beratung bezüglich Ihrer aktuellen Beschwerden und Ihres Gesundheitszustandes erstellen Sie nach Anleitung ein Ernährungsprotokoll, das wir genau auswerten.

Hieraus erarbeiten wir mit Ihnen zusammen praxisrelevante und einfach umsetzbare Ernährungsvorschläge sowie ergänzende Massnahmen der TCM (traditionelle chinesische Medizin) und der westlichen Naturheilverfahren, wie Akupunktur, Lasertherapie o.ä.                        

 

 

Chinesische Ernährungsmedizin und Diätetik:
 

Die chinesische Ernährungslehre und -therapie strebt als Teil der „Pflege des Lebens“ (yangsheng) ein langes, gesundes und erfülltes Leben an.

Das heißt, sie wird nicht nur zur Therapie von bereits bestehenden Erkrankungen eingesetzt, sondern auch zur Gesunderhaltung und ist daher prinzipiell für jedermann und alle Altersstufen geeignet. Im Vergleich zur westlichen Ernährungstherapie, die auf der Analyse der in den einzelnen Nahrungsmitteln enthaltenen Kalorien und Nährstoffe basiert, beschreibt die chinesische Diätetik qualitative Wirkungen von Nahrungsmitteln und ihre regulativen und funktionellen Aspekte. Beide Ansätze können einander ergänzen.

Bitter-süß oder sauer-salzig - bei den Chinesen geht Gesundheit durch den Magen.
Ihre traditionelle Ernährungslehre handelt von der Heilwirkung der Nahrung auf Körper, Seele und die Lebensenergie Qi. Sie begegnet Krankheiten mit Gaumenfreuden. Exotische Zutaten braucht man nicht, um sich nach der fernöstlichen Tradition zu ernähren. Auch mit heimischen Lebensmitteln kann Essen zur Therapie werden und etwa eine Akupunkturbehandlung ergänzen.

 

Je nach den jeweiligen krankheitsauslösenden Faktoren werden für die Therapie entsprechende Lebensmittel ausgewählt, die möglichst frisch und unbelastet in der Regel mit einfachen Methoden schonend zubereitet werden, z. B. Breie, Suppen, Gedünstetes, Abkochungen.